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Besser als Hotel: Wieso Serviced Apartments eine günstige Alternative sind

Der Concierge hat nicht ein einziges Mal gelächelt. Die Minibar und du verursachen Extrakosten. Und die Hotelrechnung hat anschließend mindestens eine deiner Augenbrauen einige Millimeter nach oben gezogen. Hotelaufenthalte werden oft als teuer und unpersönlich empfunden. Dass hier noch Luft nach oben (Preis-Leistung) bzw. nach unten (Preis) ist, beweisen Serviced Apartments als Alternative zu Hotels.

An wen richten sich Serviced Apartments?

Serviced Apartments richten sich an Geschäftsreisende, Freiberufler, Privatleute und Studierende. In Städten wie Berlin, Hamburg und München bieten sie sich für Kurz- und Langzeitaufenthalte an, wobei zwischen Short-, Medium- und Longstay-Varianten unterschieden wird. Gerade diese Nutzungsmuster sind es, die die Vorteile gegenüber Hotels ausmachen: Wer einen längeren Aufenthalt in einer Stadt plant, war früher auf Hotels angewiesen. Heutzutage stehen diesen Kundengruppen Serviced Apartments zur Verfügung. Diese können sie wie ein möbliertes Zimmer nutzen, um eine gemütliche und komfortable Unterkunft zu haben - ohne hochgezogene Augenbrauen oder Extrakosten.

 

Im direkten Vergleich: Hotels versus Serviced Apartments

Im deutschen Markt von Beherbungsbetrieben kristallisiert sich ein Trend heraus: Je weiter Serviced Apartments von klassischen Hotelkonzepten entfernt sind, desto höher sind die Auslastungsraten. Das bedeutet, dass es für das Segment Serviced Apartments eine hohe Nachfrage gibt: Kunden wollen ein bisschen mehr Platz, mehr Individualität und vor allem eine kleinere Rechnung für die Gesamtdauer des Aufenthaltes. Das zentrale Unterscheidungsmerkmal zwischen Hotels und Serviced Apartments sind verschiedene Nutzungs-, Raum- und Servicekonzepte. Hier liegt die Krux des Vergleiches zwischen Hotels und Serviced Apartments: Genau genommen, sind die beiden Konzepte nicht vergleichbar, da sich die Angebote an unterschiedliche Nutzungsarten und Ansprüche richten.

Aber: Schaut man sich zwei ähnliche Nutzungsmuster an und auch das, was Kunden für den Preis X bekommen und wollen, wird klar, dass ein Bedarf für Serviced Apartments besteht und dieser von Hotels nicht gedeckt werden kann. Wer einen Monat oder länger im Hotel wohnt, ist wahrscheinlich ein Rockstar - oder die Firma bezahlt die Rechnung. Selbstverpflegung ist nicht möglich und schick Essen zu gehen macht bei längeren Buchungszeiträumen irgendwann keinen Spaß mehr.

Wer auf eine Unterkunft in einer anderen Stadt für einen langen Zeitraum angewiesen ist, kommt jedoch nicht umhin, genau für diese Zeit ein Apartment zu buchen und ab und an auch mal etwas zu kochen. Da fällt die Wahl einfach, denn Serviced Apartments sind günstiger als Hotels, wenn die Buchungszeiträume Wochen oder Monate betragen - und sie bieten Leistungen an, die dem eigentlichen Wohnen näher sind. Die Hotellerie kann also nur zuschauen und lernen, wie moderne Wohnkonzepte mit individuellem Flair Hotelkunden anlocken.