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Zertifizierung Serviced Apartments: So viel Service gibt es fürs Geld

Die erste offizielle Zertifizierung bzw. Klassifizierung von Serviced Apartments gibt es in Deutschland seit 2005 und wurde in Kooperation mit dem TÜV-Rheinland entwickelt. Die Zertifizierung der Serviced Apartments darf als Pendant der Hotelklassifikation angesehen werden und hilft dem Kunden, das passende Apartment zu finden.

Werden Hotels mit Sternen ausgezeichnet, um besonderen Service hervorzuheben, erfolgt die Zertifizierung der Serviced Apartments über ein Buchstabensystem, welches wie folgt aussieht: AA = »Economy für einfache Ansprüche«, AAA = »Value für mittlere Ansprüche«, AAAA = »Superior für gehobene Ansprüche« und AAAAA = »Excellent für höchste Ansprüche«. Anhand dieses Systems können Mindestkriterien und Qualitätsstandards der jeweiligen Serviced Apartments direkt eingesehen werden. Für die Gäste bedeutet das in erster Linie Transparenz bezüglich der Preise, Ausstattung, Verkehrsanbindung, Kundenorientierung, Servicequalität und mehr. Des Weiteren wird dadurch ein Grundvertrauen erweckt, wie man es aus der Hotellerie kennt: Die Sterne am Haus zeigen einem genau an, was man zu erwarten hat, noch bevor man das Gebäude betreten hat.

Doch wozu ein neues Klassifizierungssystem entwickeln, wo doch die Sterne in der Hotellerie in den ganzen Jahren so gute Arbeit geleistet haben? Weil ein Serviced Apartment nicht mit dem Service in einem Hotel verglichen werden kann und umgekehrt. So stellt der Gast ganz unterschiedliche Ansprüche an die jeweiligen Unterkünfte. Und so unterschiedlich wie die Ansprüche selbst, wird bei den Serviced Apartments nun auch in einer eigenen Klassifizierung gerechnet.

Doch ist die Zertifizierung der Serviced Apartments nur für die Gäste von Vorteil oder profitieren die zertifizierten Häuser auch davon? Durch die Zertifizierung wird vor allem eins für die Häuser einfacher, die Serviced Apartments anbieten: Die Positionierung auf dem Markt ist leichter. Da das Sigel 3 Jahre lang gültig ist, werden die Häuser in der Zwischenzeit erneut in allen Kriterien überprüft. Nur wenn die Qualität gleich geblieben ist, darf das Sigel auch bleiben. Dadurch ergibt sich zusätzlich der Vorteil der Qualitätssicherung für Gast und Betreiber, die damit einhergeht. Für den Betreiber ebenfalls attraktiv: Im Laufe der Zertifizierung wird das Apartmenthaus-Konzept genau analysiert. Wurde sein Potential erstmal ermittelt, können interne Abläufe optimiert werden. Hat man sein Haus zertifizieren lassen, was einer Überprüfung von 125 Kriterien entspricht, kann der Gast davon ausgehen, dass ein Qualitätsdenken besteht.

Auch das SMARTment business Berlin City-West ist seit dem 1. Dezember zertifiziert und trägt seitdem den Sigel »Superior«. Wer mehr darüber erfahren möchte, kann sich hier unseren Beitrag dazu durchlesen.